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Burgansicht

2016

Pansdorf, im März 2017

Liebe Freunde,

mir hat im letzten Jahr jemand gesagt: „Die Burg ist so ein Schatz“ . Ja das stimmt! Und wir können daran mitarbeiten, dass dieser Schatz gut erhalten wird und dass immer wieder Menschen diesen Schatz entdecken. Die dicken, schützenden Mauern können helfen, alles was ablenken will draußen zu lassen. Die beiden Kapellen sind besondere Orte für persönliche Stille, Andachten, Gottesdiensten, Gesang und Gebet. Viele schöne Winkel in der Burg laden ein, sich zurück zu ziehen und sich auf den Weg zu machen zum eigenen Herzen und zu Gott. Es gibt Mitarbeiter, die bereit sind, den einen oder anderen auf diesem Weg ein Stück zu begleiten. Der geschützte Innenhof bietet bei entsprechender Witterung einen wunderschönen Raum für gemeinsame Mahlzeiten und fröhliche Gesprächsund Feierrunden.
Von Gästen, die zu den verschiedenen Seminaren kommen, hören wir immer wieder, wie erfrischt, ermutigt oder beglückt sie von der Zeit auf der Burg wieder nach Hause fahren. Das freut und ermutigt uns.
Eine besondere Erfahrung ist jedes Jahr wieder die ora et labora Woche. Bei 30 – 35 hochmotivierten Teilnehmern, die alle gerne mit anpacken, geht ganz schön die Post ab. Es wird tief gegraben und hoch gemauert, das Grundstück gepflegt, geschreinert, aufgeräumt, repariert, gestrichen, geölt, gekocht, gegessen, gefeiert, gesungen und gebetet. Es ist erstaunlich, wie sehr man in einer solchen gemeinsamen Woche zusammenwachsen kann.
Auch für dieses Jahr hat sich der Kalender wieder gut gefüllt. Wir freuen uns auf die verschiedenen Angebote und sind gespannt, wer sich auf die eine oder andere Herausforderung einlässt.

Über unsere einsatzfreudigen und umsichtigen Burgverwalter vor Ort, Titus und Larissa Böttger, freuen wir uns ganz besonders. Sie sind wirklich ein Segen und werden von unseren Gästen auch so wahrgenommen.
Familie BöttgerNachdem am Wochenende zum ersten Advent das letzte Seminar für 2016 statt gefunden hatte, begann dann damit die ruhigere Jahreszeit auf der Burg. Advent bedeutet Ankunft und die Adventszeit ist eine Zeit der Vorbereitung auf die Ankunft. Für Christen weltweit geht es dabei zunächst um das Kind in der Krippe und dann aber auch um die 2. Ankunft Jesu, wie sie uns in der Bibel angekündigt wird.
Auf der Burg kam im Advent 2016 noch eine weitere Ankunft dazu, die Ankunft des ersten Kindes von Titus und Larissa und gleichzeitig unseres ersten Enkelkindes. Am 12.12.2016 hat Lukas Emanuel das Licht der Welt erblickt. Und damit wächst seit vielen Jahren wieder einmal ein Kind der Familie in dieser alten Stammburg auf. Neues Leben in alten Mauern. Das erleben wir jetzt ganz konkret auf verschiedenen Ebenen. Einerseits beim Anblick eines Säuglings in der Burg, andererseits durch neue Impulse, neue Ausrichtung und neue Perspektiven, die Gott durch die Angebote auf der Burg schenkt.
Gott sei Dank dafür.

Familie von BibraUnser Dank gilt aber auch wieder allen Freunden, die durch ihre tatkräftige Mitarbeit, ihre Spenden und Gebete die Arbeit in der Burg erst möglich machen.
Herzlichen Dank.

Mit herzlichen Grüßen.
Unterschrift Jörg von Bibra
Jörg v. Bibra.