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2015

Pansdorf, im Januar 2016

Liebe Freunde,

Ich will euch trösten,
wie einen seine Mutter tröstet.
Jesaja 66,13

Mit dieser Jahreslosung grüße ich Sie ganz herzlich zu Beginn von 2016. Was ist das für ein Geschenk, so getröstet zu werden, in einer Zeit, die uns manchmal so trostlos erscheint. Nicht mit billigem Trost abgespeist zu werden, sondern mit Trost von oben und gleichzeitig von jemand, der mir zur Seite steht und mich einhüllt in seine Liebe; der genau weiß, was mich belastet und der es uneingeschränkt gut mit mir meint! Das tut unendlich gut und hilft im Auf und Ab unseres Alltags. Ich wünsche Ihnen, dass Sie diesen Trost erfahren, wann immer Sie Trost brauchen.

2015, ein Jahr mit großen Veränderungen liegt hinter uns, Zeit für einen etwas weiteren Rückblick:
Vor 21 Jahren begann für unsere Mutter, Elisabeth von Bibra, nochmals ein neuer Lebensabschnitt, als sie nach Bibra kam, wo zunächst aufwändige Sanierungsarbeiten notwendig waren, um Bausubstanz zu sichern und Wohnraum sowie die baulichen Voraussetzungen für eine Seminararbeit zu schaffen. Danach begann der Aufbau des Kursprogramms in der Burg und eine umfangreiche Vortragstätigkeit unserer Mutter im gesamten Land. Viele Menschen haben inzwischen im geschützten Raum der Burg Hilfe und Ermutigung in ihrer Beziehung zu Gott erfahren. Diese Arbeit wurde über viele Jahre geleitet und geprägt von unserer Mutter. Aus gesundheitlichen Gründen hat sie die Verantwortung für diese Arbeit in den letzten Jahren Schritt für Schritt an mich übertragen und nach längeren Besuchszeiten bei ihren Kindern hat sie bei ihrer Tochter Felicitas in der Familie jetzt ein Zuhause gefunden. Für diese gute Möglichkeit sind wir sehr dankbar.

An dieser Stelle möchte ich allen Freunden danken für die Unterstützung in den zurückliegenden Jahren durch Gebet, praktische Hilfe und finanzielle Zuwendungen. Ohne diese Hilfe wäre die Burg jetzt nicht in so einem guten Zustand und die Arbeit auf der Burg nicht möglich! Ich bin mir dessen bewusst, welch große Verantwortung ich übernommen habe. Gleichzeitig fühle ich mich sehr unterstützt vom Verein, von der Familie und den Freunden.

Auf der Burg sind inzwischen unsere Tochter Larissa und ihr Mann Titus Böttger eingezogen. Larissa macht seit Sommer ihr Referendariat in Meiningen und beide kümmern sich als Burgverwalter um die Belange der Burg. So ist die Burg weiterhin dauerhaft bewohnt und in sehr guten und geschickten Händen. Auch für diese Möglichkeit sind wir sehr dankbar und staunen über Gottes Wege.

Es ist für uns als Familie eine Umstellung, wenn wir nach Bibra kommen und unsere Mutter und Großmutter ist nicht mehr in der Burg. Daran müssen wir uns erst gewöhnen. So verstehen wir auch Frauengruppen, Hauskreise und Seminargäste sehr gut, die durch diese Veränderung verunsichert sind und überlegen, ob sie jetzt noch auf die Burg kommen wollen. Auf der anderen Seite freuen wir uns natürlich über die Gruppen, die dennoch wiederkommen und erst recht, wenn sie auf der Burg zur Ruhe kommen, Gottes Nähe erleben und ermutigt die Heimreise antreten können.

Bei ora et labora konnte auch 2015 wieder Enormes geschafft werden. Wenn 30 Mitarbeiter eine Woche lang hochmotiviert und kräftig zulangen, dann wird was bewegt. Neben Grundstückspflege und diversen Reparaturarbeiten war die Sanierung der Zugbrücke und die Reparatur von 2 Mauerabschnitten der äußeren Umfassungsmauer auf dem Plan.

Kurzer Blick in die Finanzen:
Dank der hohen Eigenleistung konnten bei den beiden Sanierungsprojekten die Kosten gravierend gesenkt werden. Der Finanzbedarf belief sich trotzdem noch auf 16.000 € ! Wer hier per Überweisung noch einen „Balken“ oder einen „Stein“ beisteuern kann, hilft uns sehr.

Unsere Adressenkartei ist über die Jahre sehr umfangreich geworden und entsprechende Kosten entstehen beim Versandt des Rundbriefs. Um unnötige Kosten zu sparen, bitten wir Sie deshalb einmalig um Rückmeldung per Post oder gerne auch per Email, wenn Sie den Rundbrief weiterhin wie gewohnt per Post erhalten möchten oder den Rundbrief zukünftig nur per Email erhalten möchten.

Blick nach vorn:
Wir freuen uns sehr über ein großes Team von aktiven Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die das neue Seminarangebot möglich machen. Ein Blick ins Programm lohnt sich. Hier sind einige neue Angebote zu entdecken.

Mit herzlichen Grüßen

Ihr
Jörg v. Bibra